So macht Bewegung auch im Winter Spaß!
Sportverletzungen sind laut Statistik nicht immer die Folge von Unfällen. Sehr oft enden Fehlbelastungen äußerst schmerzhaft. Einem medizinischen Check-up sollte sich daher jeder unterziehen, der schon länger keinen Sport betrieben hat. Bei sportmedizinischen Tests wird in der Regel die Leistungsfähigkeit ermittelt. Das Ergebnis sollte man ernst nehmen – und wohl dosiert trainieren, um sich bald mehr zumuten zu können.
Teures Sparen. Sehr wichtig ist – vor allem beim Wintersport – die geeignete Ausrüstung. Egal ob es um Snowboard oder Schi, Eisschuhe oder Laufbekleidung geht: Funktionalität ist sehr wichtig. Lassen Sie sich im Fachhandel ausführlich beraten. Es geht nicht darum, das allerletzte, das allerteuerste Modell zu erwerben. Wer aber an der falschen Stelle spart und mit schlechtem Material startet, könnte das bitter bereuen.
Sportgeräte müssen auf den Körper abgestimmt sein. Auch darauf, wie gut man die Sportart beherrscht – und es gilt immer, sie richtig zu warten!
Dosierte Belastung. Wer sich im Schilift nach oben karren lässt und dann ebenso unaufgewärmt wie ungebremst die Piste hinunterflitzt, dem wird in den meisten Fällen nichts passieren. Aber es gibt eben auch die tückischen Tage, an denen nicht alles wie am Schnürchen läuft. Der Körper sollte daher adäquat auf die Belastung vorbereitet werden, mit der er dann viel besser fertig wird. Aufwärmen kann da Wunder wirken. Zehn Minuten wenigstens! Muskel, Sehnen und Bänder sollen dehnbar sein.
Wärmende Cremes kann man eventuell zur Unterstützung verwenden.
Abkühlen nach dem Sport ist übrigens genau so wichtig – und meist sehr angenehm: Stretching und eine warme Dusche, vielleicht sogar ein Saunabesuch lockern die Muskeln und geben auch dem Kater weniger Chance.
Nahrhafter Nachschub. Nicht nur Leistungssportler sollten sich ausgewogen ernähren. Auch der Hobby-Athlet ist was er isst. Und wenn es draußen kalt ist, mag der fette Schweinsbraten in der Schihütte zwar den Gaumen reizen. Fragt sich allerdings, ob der dann nicht schwer wie Blei im Magen liegt.
Ausreichend Flüssigkeit, vitamin- und mineralstoffreiche Nahrung, die nicht zu schwer verdaulich ist, empfehlen Experten auch im Winter. Wer zu Krämpfen neigt, sollte Magnesium ein- oder wenigstens mitnehmen. Und, eh klar: Alkoholkonsum ist eine Schnapsidee – nicht nur wegen der steigenden Unfallgefahr.
Weitere Informationen: http://www.dr.mueck.de
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